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Klappergrasmücke an Brombeeren © Johanna Große

Klappergrasmücke

Sylvia curruca

Freibrüter

Brutzeit

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Die Klappergrasmücke ist ein kleiner, eher unscheinbarer Singvogel. Früher hielt sie sich häufig in dicht bewachsenen Nadelwäldern auf. Durch den Verlust von Fichtenwäldern und die Veränderung der Landschaft nutzt sie zunehmend Lebensräume in Siedlungen. Sie ist scheu und hält sich meist im dichten Gebüsch auf.

Die Klappergrasmücke lebt in dichten Hecken und jungen Nadelwäldern. Sie bevorzugt Flächen mit einzelnen Gebüschen und kleinen Bäumen. Parks, durchgrünten Wohnanlagen und Hinterhöfe, heckenreiche Feldränder und Gärten mit Beerensträuchern, verwilderten Brombeerhecken und Friedhöfe mit Koniferen bieten ihr geeignete Lebensräume. Wichtig sind dichte Strukturen, die Schutz und Nahrung bieten.

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen, weichhäutigen Insekten und deren Entwicklungsstadien sowie kleinen Spinnen. Diese sammelt sie an Bäumen und Sträuchern ab. Im Spätsommer und Herbst frisst sie zusätzlich Beeren und fleischige Früchte. Während des Frühjahrszugs nimmt sie gelegentlich auch Nektar und Pollen auf.

Die Klappergrasmücke baut ihr napfförmiges Nest aus Halmen und Zweigen in dichtem Gebüsch, Hecken oder kleinen Nadelbäumen. Das Nest liegt meist gut versteckt im schützenden Dickicht. Dort ist es vor Störungen und möglichen Feinden geschützt.

Die Klappergrasmücke ist an ihrem rauen, klappernden Gesang zu erkennen, der ihr auch ihren Namen gegeben hat. Trotz ihrer geringen Größe ist sie sehr beweglich und sucht geschickt zwischen Zweigen und Blättern nach Nahrung. Sie hält sich meist versteckt im Gebüsch auf und ist deshalb oft eher zu hören als zu sehen.

Die Klappergrasmücke bewegt sich bei der Nahrungssuche überwiegend in der Umgebung ihres Brutplatzes. Dabei sucht sie vor allem Bäume, Sträucher und dicht bewachsene Hecken ab. Während der Zugzeiten legt sie deutlich größere Strecken zurück, um ihre Brutgebiete und Überwinterungsgebiete zu erreichen.

Die Klappergrasmücke ist ein Zugvogel. Sie verlässt ihre Brutgebiete im Spätsommer oder Herbst und überwintert überwiegend in Afrika südlich der Sahara. Auf dem Zug und teilweise auch im Winterquartier ernährt sie sich neben Insekten von Beeren und anderen fleischigen Früchten. Im Frühjahr kehrt sie in ihre Brutgebiete zurück.

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