Grünfink
Carduelis chloris
Brutzeit
Der Grünfink ist ein grün-gelber Singvogel, der in strukturreichen Gärten, Parks und Siedlungen vorkommt. Er ernährt sich überwiegend von pflanzlicher Nahrung und baut sein Nest gut versteckt in Bäumen und Sträuchern.
Der Grünfink lebt in Fichtenwäldern, Heidegebieten doch auch Bäume, Baumreihen und begrünte Hausfassaden locken ihn in den Siedlungsbereich in Gärten, Parks, Friedhöfe und Hinterhöfe. Besonders geeignet sind Bereiche mit Nadelgehölzen, dichten Hecken und Wildkräutern.
Der Grünfink frisst vor allem Knospen, Samen und Früchte. Zu seinen Nahrungspflanzen gehören unter anderem Disteln, Löwenzahn und besonders Hagebutten. Jungvögel erhalten zunächst kleine Insekten wie Blattläuse und später aufgeweichte Sämereien.
Grünfinken brüten gern an Waldrändern und in Landschaften und Gärten mit dichten Hecken. Sein gut verstecktes Nest baut der Grünfink meist in dichtem Gehölz, häufig in Nadelbäumen, Sträuchern oder Kletterpflanzen in 1-5 Metern Höhe. Er baut es napfförmig aus Reisig und Halmen und polstert es mit Moos, Federn und Haaren aus. Auch Blumenkästen werden als Brutplatz genutzt.
Der Grünfink ist ein kleiner, aber selbstbewusster Vogel. An der Futterstelle lässt er sich von kleineren Vögeln nur ungern etwas wegnehmen. Mit seinem auffälligen Gefieder und seinem kanarienvogelartigen Gesang macht er dabei ordentlich auf sich aufmerksam.
Der Grünfink nutzt meist einen Bereich von etwa 200–500 Metern rund um seinen Brutplatz. Zur Nahrungssuche kann er auch größere Strecken zurücklegen.
Der Grünfink bleibt überwiegend auch im Winter in Mitteleuropa. In der kalten Jahreszeit sucht er vor allem Sämereien, Früchte und Beeren und besucht häufig Futterstellen.
Was diese Art braucht
Nahrungspflanzen 28
Lebensraum-Themen
Diese Themen sind besonders relevant für den Lebensraum dieser Art.
tierfreundliche Beleuchtung
Eine naturverträgliche und verantwortungsvolle Außenbeleuchtung reduziert Licht auf das notwendige Maß. Durch den gezielten Einsatz von Bewegungsmeldern und gedimmtem Licht nur dort, wo es gebraucht wird, wird unnötige Dauerbeleuchtung vermieden. Das schützt nachtaktive Tiere wie Fledermäuse, Nachtfalter und nachtaktive Greifvögel und unterstützt ihre natürlichen Lebensrhythmen.
Heimische Hecken: Ein ganzes Ökosystem auf wenigen Metern
Der Grünfink brütet in dichten Hecken und immergrünen Gehölzen; bevorzugt höhere Nestposition in der Hecke.
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