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Amsel bei der Nahrungssuche im Garten © Beatrice Jeschke

Amsel

Turdus merula

Freibrüter

Brutzeit

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Dichte, feuchte, totholzreiche Wälder, Parks und Gärten sind der Lebensraum der Amsel. Sie sucht ihre Nahrung in Gärten, auf Wiesen und unter Sträuchern, häufig im verotteten Laub. Als Brutplatz nutzt sie Hecken, Sträucher und Nischen. Immergrüne Gehölze sind Ruheplätze und bieten Schutz vor Feinden. Die Beeren heimischer Sträucher dienen als Nahrungsquelle im Herbst und Winter.

Amseln fressen zur Brutzeit vor allem Regenwürmer, Käfer und Ameisen. Gelegentlich nutzt sie auch Nackt- und Gehäuseschnecken, Tausendfüßler, Spinnen und Insekten. Ab Spätsommer nutzt sie vermehrt Früchte wie Erdbeere, Felsenbirne, Kirsche, Traubenkirsche, Johannisbeere, Eberesche, Holunder, Hartriegel, Efeu, Cotoneaster, Eibe, Himbeere, Weintrauben, Weiß- und Rotdorn, Hagebutte, Apfel und Birne. Weniger beliebt und erst ab Winter angenommen auch Berberitze, Liguster, Schneebeere und Fallobst.

das Nest wird aus Pflanzenmaterial gebaut z.B. aus feinen Zweigen, gern aus Brennessel, Laub, Gräsern (Wiese) wird mit Lehm ausgekleidet, brütet gern im Halbschatten

Benötigt Singwarten für Baltz und Revierabgrenzung und Anflugwarten zum Nest

ca. 1km

Amseln sind Standvögel und überwintern in Deutschland

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